Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022

Landesamt

Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung des

Zensus 2022: Erinnerungsversand startet in Bayern

 

Rückmeldung über Papierfragebogen oder ressourcenschonend online möglich.
Ausfüllen dauert nur wenige Minuten.

 

 

Das Landesamt für Statistik versendet diese Woche
Erinnerungsschreiben für die Vorbefragung zur
Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022.
Darin werden Eigentümerinnen und Eigentümer
von Gebäuden mit Wohnraum bzw. Wohnungen, die bis einschließlich
17. Oktober 2021 noch nicht gemeldet haben, um Rückmeldung gebeten. Die
Beantwortung kann flexibel entweder mit dem beigelegten Papierfragebogen
erfolgen oder ressourcenschonend online über 
https://idev.bayern.de. Wichtig
hierbei: Es besteht eine gesetzlich verankerte Auskunftspflicht.

 

Fürth. Im September 2021 startete in Bayern die Vorbefragung zur Gebäude- und
Wohnungszählung. Mithilfe dieser kurzen Abfrage wird ermittelt, ob die vorliegenden
Verwaltungsdaten über (Mit-)Eigentümer und Gebäude aktuell und von guter Qualität
sind. Bürgerinnen und Bürger, die 
bis einschließlich 17. Oktober 2021 noch nicht
an der Befragung teilgenommen haben
werden mit dem Erinnerungsschreiben
gebeten, über den Online-Fragebogen oder den bereitgestellten Papierfragebogen zu
melden.


Vorbefragung unterstützt Datenaktualität und dient der Qualitätssicherung


Die Vorbefragung ist ein wichtiger erster Meilenstein für den effizienten Ablauf der
Gebäude- und Wohnungszählung, kurz „GWZ“, im Rahmen des Zensus 2022. Die
Eigentümer- und Gebäudedaten, die als Basis für die jetzige Vorbefragung und die
spätere GWZ im Jahr 2022 dienen, stammen aus verschiedenen Quellen, zum Beispiel
von Vermessungsbehörden und Grundsteuerstellen. Diese Daten weisen teilweise
sehr unterschiedliche Strukturen auf, die es zu vereinheitlichen gilt. Außerdem bilden
die Daten jeweils nur den Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Ereignisse, wie
spätere Wohnort- oder Eigentümerwechsel, sind möglicherweise noch nicht enthalten
und sollen mithilfe der Vorbefragung ermittelt werden. Anders als bei der GWZ im
Mai 2022 werden bei der Vorbefragung nicht alle, sondern mit einer Million nur etwa
ein Viertel aller Auskunftspflichtigen befragt. Die Entscheidung über deren Auswahl
hängt von der Struktur und der Aktualität der vorliegenden Daten ab. Für die Befragten
besteht eine Auskunftspflicht, die nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 BstatG und § 24
Absatz 1 ZensG 2022 in Verbindung mit § 15 BStatG gesetzlich festgelegt ist.

Auskunftspflicht papiergebunden oder ressourcenschonend online erledigen


Um eine Teilnahme an der Vorbefragung auch für die Personen möglich zu machen,
die online nicht melden können, liegt dem Erinnerungsschreiben ein Papierfragebogen
bei. Maximal elf Fragen sind zu beantworten. Natürlich ist die Meldung mit den
mitgelieferten Zugangsdaten auch weiterhin online möglich. Bislang haben in Bayern
über 70 Prozent der Auskunftspflichtigen online gemeldet. Daher werden diese
Woche nur 270 000 Erinnerungsschreiben mit beigelegtem Papierfragebogen und
vorfrankiertem Rücksendeumschlag versandt. Andere Formen der Kontaktaufnahme
wie etwa Befragungen durch Erhebungsbeauftragte an der Haustür finden nach wie
vor nicht statt.


Der Zensus 2022: Wichtige Bestandsaufnahme für Gesellschaft und Staat


Mit dem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie
wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden
beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für
Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme notwendig. In erster
Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt. In Deutschland ist der
Zensus eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe
ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.


Weitere Informationen zum Zensus 2022 in Bayern finden Sie unter www.statistik.bayern.de/zensus2022

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